Die Grönland-Politik der USA ist Ausdruck einer strategischen Veränderung. Sie lässt sich zusammenfassend beschreiben. Ein Formulierungsvorschlag


Der Beitrag ist am 28. Januar 2026 auf Englisch auf der Webseite United World erschienen: uwidata.com


Von Safak Erdem


Şafak Erdem studiert Philosophie in Istanbul


Die Welt kartografiert

Betrachtet man die Mercator-Karte, sieht Grönland aus, als wäre es am Rand der Welt, abgelegen und unbedeutend. Ganz anders auf den Karten „The Divided World” (1941) und „One World, One War” (1942) von Richard Edes Harrison.


Laut den digitalen Sammlungen der Cornell Universitätsbibliothek, veröffentlicht im Fortune Magazine vom August 1941 wurden, verwendete Harrison eine „damals ungewöhnliche polare Projektion eines ‚Weltkampfs, der einen Wendepunkt in der Zivilisation markiert und die Welt in zwei riesige Lager teilt‘.“ Die USA waren noch nicht in den Krieg eingetreten, aber Harrison entwarf die Karte, um seine These zu veranschaulichen, dass „der gesamte Konflikt sich um die USA dreht“ – aufgrund ihrer geografischen Lage, ihrer Ideologie der Freiheit und ihrer Lend-Lease-Unterstützung für die baldigen Alliierten.


Die visuelle Kraft dieser Karte liegt darin, „die große Bedrohung durch die Achsenmächte  durch die Größe und Bedrohlichkeit des schwarzen Bereichs zu vermitteln, die den USA über den Pol hinweg gegenüberstehen“. Die zweite Karte „Eine Welt, ein Krieg“ spiegelt letztlich dieselbe geopolitische Denkweise wider.


Grönland als Rückzugsort für die USA

Michael Pezzullo, der in Australien als stellvertretender Verteidigungsminister und bis November 2023 als Innenminister tätig war, baut in seinem Artikel „Die Geografie der amerikanischen Macht“ auf dem geopolitischen Verständnis dieser Karten auf. Seine Strategie besteht im Aufbau einer „See-Luft-Barriere um Eurasien“. In einer Zeit, in der ein teilweiser Rückzug der US-Macht aus verschiedenen Teilen der Welt diskutiert wird, sagt Pezzullo, dass „die USA sich ohne Weiteres von ihrer Rolle als Schiedsrichter über das geopolitische Schicksal Eurasiens zurückziehen und dennoch einen erheblichen Sicherheitsspielraum genießen könnten”. [1]


Pezzullo ergänzt jedoch, dass „die USA nach einem solchen Rückzug bereit sein müssten, das Risiko der wahrscheinlichen Entstehung einer Hegemonialmacht in Eurasien zu akzeptieren”. Eine solche Hegemonialmacht in Eurasien, warnt er, „würde zur führenden Weltmacht werden. Das Ziel, ‚Amerika wieder groß zu machen‘, würde hohl klingen in einer Welt, in der eine eurasische Hegemonialmacht das Herzland der Welt dominieren und den Völkern unter ihrer Herrschaft fast immer ein ‚besseres Geschäft‘ anbieten könnte – unabhängig davon, ob diese mit den Bedingungen des Geschäfts zufrieden sind oder nicht.“


An dieser Stelle kommt seine Strategie ins Spiel. Was Pezzullo als „moderne See-Luft-Barriere um Eurasien“ bezeichnet, ist „eine Reihe von Stützpunkten und Kontrollgebieten, die eine Linie um diese umkämpften Gebiete ziehen“. Eine solche Barriere würde es den USA ermöglichen, „sich vor drohenden Gefahren zu schützen und ihre Macht sicherer auszuüben, sei es zu ihrer eigenen Verteidigung oder für weiterreichende Zwecke wie den Schutz ihrer Verbündeten“. Wo genau würde diese See-Luft-Barriere um Eurasien verlaufen? Um das zu begreifen, muss man eine Karte zur Hand nehmen. Pezzullo erklärt:


„Welcher Linie würde eine solche See-Luft-Barriere folgen? Ausgehend von der arktischen Küste Kanadas verläuft die Linie durch Grönland, Island, die Färöer-Inseln (die zu Dänemark gehören) und Schottland, ein Gebiet, das die „GIUK-Lücke“ bildet, um einen Begriff aus dem Kalten Krieg zu verwenden. Die USA müssen die GIUK-Lücke kontrollieren und Zugang zu Spitzbergen (das zu Norwegen gehört) haben, um die Bedrohung durch die russische Seemacht im Atlantik einzudämmen. Von Großbritannien geht die Linie nach Gibraltar und dann zu den britischen Stützpunkten auf Zypern weiter. So haben die USA Zugang zum Mittelmeer und können das nördliche Ende des Suezkanals schützen.


Durch den Kanal verläuft die Linie durch das Rote Meer nach Diego Garcia, dem wichtigsten strategischen Stützpunkt der USA im Indischen Ozean, entscheidend für die Machtprojektion im Nahen Osten, in Zentralasien und Ostafrika. Von dort geht es weiter zu den Kokosinseln und Weihnachtsinseln, die zu Australien gehören. Dann durch Exmouth, Darwin und Townsville (alle in Australien) bis zur Insel Manus in Papua-Neuguinea und dann nach Guam und anderen wichtigen US-Inselgebieten im Pazifik sowie zum US-Bundesstaat Hawaii. Schließlich zieht die Linie entlang der Aleuten und durch den US-Bundesstaat Alaska zurück zu ihrem Ausgangspunkt, der arktischen Küste Kanadas.“


Pezzullo bezieht sich in seinem Artikel auch auf Nicholas J. Spykman. Zur gleichen Zeit, als Harrison seine Karten zeichnete, formulierte Spykman in seinem Buch „The Geography of Peace“ (1944) ähnliche geopolitische Ideen. Über Grönland sagt er: „Wir erkennen die Wichtigkeit Grönlands und Alaskas an. Und wir kennen auch den Grund dafür. Er liegt nicht in der wirtschaftlichen Geografie des Arktischen Ozeans, sondern in der militärischen Geografie der Ostsee und des Japanischen Meeres. Im Krieg waren wir gezwungen, über Alaska nach Sibirien und China und über Island und Murmansk ins europäische Russland zu reisen. Für unsere Kriegsführung waren also die Versorgungswege für Güter und Material nach Russland und China von enormer Bedeutung. In den ersten zwei Jahren mussten wir einen Großteil unserer Energie darauf verwenden, die verfügbaren Routen zu sichern. 


Um Russland zu erreichen, mussten wir uns Zugang zum eingeschlossenen Herzland des eurasischen Kontinents verschaffen. Wir sahen, wie wenige Durchgänge in dieses Gebiet die Topografie der Alten Welt bietet. Und diese wenigen Durchgänge macht sie nur begrenzt nutzbar. Die schnellen Vorstöße Deutschlands und Japans zu Beginn des Krieges schnitten uns fast vollständig von den Landwegen ab, so dass der Arktische und der Indische Ozean während der ersten Kriegsjahre die einzigen ständig verfügbaren Routen blieben. Ihre Nutzbarkeit ist jedoch aufgrund der klimatischen und topografischen Bedingungen zwangsläufig begrenzt.“ Aus diesem Grund sind die Arktis und Grönland, die größte Insel der Arktis – und der Welt – so entscheidend für die Geopolitik der USA.


Die vier Komponenten von Trumps Grönland-Politik

1. Ort zum Rückzug und Ausgreifen

Erstens die Bedeutung Grönlands für das geopolitische Denken der USA. Tatsächlich sind die USA schon lange in Grönland präsent. Was hat sich also in den letzten Jahren verändert? Wie lässt sich Trumps Politik verstehen? Wie stellt sich Grönlands Bedeutung für das geopolitische Denken der USA im Jahr 2026 dar? Selbst wenn sich die USA teilweise aus bestimmten Regionen zurückziehen, würden sie immer noch Gebieten suchen, in denen sie ihre Macht projizieren könnten, um den Aufstieg anderer Mächte im eurasischen Herzland zu verhindern. Grönland ist als solch ein strategischer Standort zu betrachten.


2. Großmachtkonkurrenz mit Russland und China

Zweitens der wachsende Einfluss Russlands. Bis vor kurzem hieß es über die Arktis „hoher Norden, geringe Spannungen“. Es handelte sich also um einen ein relativ ruhigen Bereich in den zwischenstaatlichen Beziehungen. Die jüngsten Entwicklungen haben dieses „geringe“ Spannungsniveau jedoch in ein „hohes“ verwandelt. Das Europäische Parlament schreibt in seinem Bericht „Grönland – gefangen im geopolitischen Wettstreit um die Arktis“:


„Russlands groß angelegte Invasion der Ukraine führte zur Einstellung der meisten Kooperationen in der Arktis. Dadurch wurden die Kommunikationskanäle eingeschränkt und die Spannungen weiter verstärkt. Infolgedessen ist die Arktis, die einst für ihre Bemühungen um eine ‚spannungsarme‘ Forschungszusammenarbeit bekannt war, nun Schauplatz heftiger Konkurrenz und Misstrauens. Dabei steht Grönland im Mittelpunkt.“ [2]


Allison Brown erklärt in ihrem Artikel „Hoher Norden, geringe Spannungen: Eine Einführung in multilaterale arktische Institutionen und Argumente für erweiterte militärische Governance- und Sicherheitskapazitäten“, wie sich die Arktis bis 2030 entwickeln dürfte: zu einem „Schlachtfeld für den Wettbewerb der Großmächte“: „Die Arktis wird in den kommenden Jahrzehnten mit zahlreichen Herausforderungen und Bedrohungen konfrontiert sein, von denen einige bereits jetzt Anlass zur Sorge geben. Die Region dürfte bis 2030 vollständig für öffentliche und kommerzielle Unternehmen offen sein. Die militärischen Aktivitäten in der Arktis, vor allem im hohen Norden Europas, haben angesichts der globalen Spannungen zwischen den NATO-Mitgliedern und Russland zugenommen. Die USA betrachten die Arktis als Schauplatz für den Wettbewerbs der Großmächte, wo ihre Interessen auf die Interessen der „Arktis-Anrainerstaaten“ Russland und China stoßen.“ [3]


3. Imperialismus ohne Ressourcen

Drittens spielen Seltene Erden eine wichtige Rolle im Wettstreit der Großmächte mit Russland und China. Der US Geological Survey (USGS), die Kartografiebehörde im Geschäftsbereich des Innenministeriums, nennt in seinem Bericht „Statistiken und Informationen über das weltweite Angebot, die Nachfrage und den Fluss der Mineralrohstoffgruppe Seltene Erden – Scandium, Yttrium und die Lanthaniden“ zwei auffällige Tatsachen:


Erstens ist ein großer Teil der Seltenen Erden auf wenige Länder konzentriert. Imperialistische – oder „entwickelte“ – Länder besitzen fast keine dieser Elemente, China allein fast die Hälfte der weltweiten Gesamtmenge, nämlich 48 Prozent oder 44 Millionen Tonnen. China ist mit Abstand führend. Grönland liegt mit 1,5 Millionen Tonnen auf Platz acht der weltweiten Seltenerdreserven und verfügt über zwei der weltweit größten Vorkommen: Kvanefjeld und Tanbreez. Und China sucht auch Zugriff auf Grönlands Seltenerdressourcen. [4] Meredith Schwartz und Gracelin Baskaran schildern die Situation in ihrem Bericht „Grönland, Seltene Erden und Sicherheit in der Arktis“: […]


„2018 hat China seine Arktis-Politik, auch bekannt als ‚Polare Seidenstraße‘, gestartet, in der es sich kontrovers als ‚nahezu arktischer Staat‘ bezeichnet. In den letzten sieben Jahren hat China versucht, seine Präsenz in der Region durch wissenschaftliche Forschungsexpeditionen, Infrastrukturinvestitionen und Erwerb natürlicher Ressourcen auszubauen. Nach den meisten Maßstäben ist diese Strategie gescheitert, da große Projekte aufgrund von Sicherheitsbedenken weiterhin blockiert werden. Aber Chinas anhaltendes Interesse an Grönland zeigt, wie wichtig die Insel geostrategisch ist – und Chinas weltweite Führungsrolle beim Abbau und der Verarbeitung von Seltenen Erden hält den Gegner der USA als potenziellen zukünftigen Bergbaupartner in Grönland im Gespräch.

(…)

In den letzten zehn Jahren hat China versucht, in Flughäfen, eine verlassene Marinestation und eine Satellitenbodenstation in Grönland zu investieren, aber seine Ambitionen wurden von den USA und dänischen Interessengruppen weitgehend blockiert und eingeschränkt. Auch wenn China noch keine geopolitisch bedeutsame Polare Seidenstraße aufgebaut hat, verschafft ihm seine dominante Position bei der Gewinnung und Verarbeitung von Seltenen Erden einen Vorteil beim Zugang zu den Seltenerdressourcen Grönlands über Abnahmevereinbarungen zur Verarbeitung.“ [5]


Für die USA ergibt sich in Grönland eine neue Situation: Die beiden aufstrebenden eurasischen Mächte, nämlich Russland und China, stellen sowohl geopolitisch als auch in Bezug auf die Ressourcen eine Herausforderung dar. Sie drohen die Lebensader des imperialen Einflusses einzuschneiden. Was soll das für ein Imperialismus sein, wenn das Imperium noch auf Teilrückzug schwere Verluste bei seinen geopolitischen Hebeln erleidet und weit zurückfällt bei den Seltenen Erden, einer immer wichtigeren Ressource für den modernen Kapitalismus?


4. Neue Beziehung zwischen Herrscher und Untertanen

Zu all dem kommt ein US-Präsident hinzu, dessen Worte und Taten überraschen, wie seit 1945 nicht mehr gesehen. Trumps „Neuartigkeit“ untersuchen Rasmus Mølgaard Mariager und Peter Fibiger Bang, beide Professoren für Geschichte am Saxo-Institut der Universität Kopenhagen, in ihrem Artikel „The Great Game of the Arctic, Denmark, Greenland and the US Empire“. Die USA ist für sie ein Imperium, Dänemark dessen Untertan. In Anbetracht der steigenden Aktivitäten Chinas und Russlands sichert sich der „Imperator“ Ressourcen und geht Sicherheitsbedenken an. In diesem Great Game der Großmächte sei „das winzige Dänemark eindeutig ein unzureichender Wächter“.


Seit dem Kalten Krieg spiele Dänemark die Rolle eines loyalen Untertanen und unterstützt das Imperium in Kriegen wie dem Ersten Golfkrieg, im Kosovo, in Afghanistan und im Irak. „Dänemark ist ein untergeordneter Teil des globalen amerikanischen Imperiums und zahlt den Preis für den Beistand, indem es dem Hegemon Hilfstruppen zur Verfügung stellt”. Seit 1941 nimmt es diese Aufgabe auf seiner autonomen Insel wahr und gewährt „den US-Streitkräften Zugang zu Grönland und das Recht zur Errichtung von Stützpunkten. Seitdem ist Grönland ein strategischer Eckpfeiler des amerikanischen Imperiums mit einer wichtigen permanenten Militärbasis, die Dänemark eng an die Vereinigten Staaten bindet.“ [6] Aber der „Untertan“, er stellt auch eine Frage: Was bekommt er dafür? 


Die Autoren erinnern den Imperator an seine Pflichten, nämlich Schutz als Gegenleistung for Loyalität zu bieten: „Dieser Schutzvertrag ist nun in Frage gestellt worden. Imperien haben sich, wie wir sagen, auf die Zusammenarbeit mit lokalen Eliten verlassen, aber die zunehmende Konkurrenz durch Russland und China könnte die USA dazu veranlassen, weniger großzügig zu sein und die Bedingungen neu zu verhandeln. Dabei scheint die neue US-Regierung zu vergessen, dass eine erfolgreiche Hegemonialmacht darauf achten muss, nicht der einzige Nutznießer ihres Imperiums zu sein, sondern auch dessen Mitglieder zu schützen. Loyale Verbündete zu bedrohen, ist strategisch selbstzerstörerisch. Glaubt die US-Regierung wirklich, dass die Europäer die globale Rolle der USA weiterhin unterstützen werden, wenn die USA ihre Untertanen schikanieren – vor allem ohne Not?“

[…]

Die Dänen und Europäer fragen sich: Was ist das für ein Imperator? Die neue Beziehung sorgt für Überraschung. Die dänischen Autoren zitieren den US-Philosophen James Burnham aus dem Jahr 1947 und fordern den Imperator auf, zu bedenken: „Wollen die USA die erste unter den Nationen sein, dürfen sie nicht darauf bestehen, dass sich alle anderen Nationen vor dem Weißkopfseeadler demütigen. Im Gegenteil, sie werden am besten fahren, wenn sie zeigen, dass andere Nationen durch ihre Freundschaft mit den USA ihre Würde und Ehre steigern und bewahren.“


Ich denke, es wäre nicht falsch, die folgende Formulierung für das, was in Grönland passiert, vorzuschlagen:


Ein „Imperium“, das einen Teilrückzug von seinem Gesamtplan in Betracht zieht, verfolgt

angesichts des bedrohlichen Aufstiegs rivalisierender Mächte im Herzen Eurasiens

auf einer Insel, die für den Zugang zum Kernland Eurasiens von strategischer Wichtigkeit ist, wo das Imperium seine Position wiederherstellen zu können glaubt,

zu einer Zeit, in der das Imperium bei einer Ressource, die für den modernen Kapitalismus immer wichtiger wird, ernsthaft ins Hintertreffen gerät, 

eine Politik, vielleicht eine Strategie, die über die nach 1945 festgelegten Grenzen der Beziehung zwischen Kaiser und Untertanen hinausgeht.


Diese Formulierung soll zum Nachdenken anregen. Wie könnte die Entwicklung der USA als führende imperialistische Macht ihre Beziehungen zu ihren Untertanen, Verbündeten und „Gegnern” weiter verändern?


Anmerkungen


[1] Michael Pezzullo: „The geography of American power“, in: The Strategist vom 28.02.2025, https://www.aspistrategist.org.au/the-geography-of-american-power/

[2] Briefing „Greenland: Caught in the Arctic geopolitical contest“, https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2025/769527/EPRS_BRI(2025)769527_EN.pdf

[3] Allison Brown: „High North, Low Tension. A Primer on on Multilateral Arctic Institutions and the Case for Expanded Military Governance and Security Capabilities“, in: Centre for International and Defence Policy (Hg.): Policy Brief Nr. 9, Heft 4 vom Juli 2024, https://www.queensu.ca/cidp/high-north-low-tension

[4] National Minerals Information Center: „Rare Earths Statistics and Information“, https://www.usgs.gov/centers/national-minerals-information-center/rare-earths-statistics-and-information

[5] Meredith Schwartz und Gracelin Baskaran: „Greenland, Rare Earths, and Arctic Security“, in: Report des Center for Strategic & International Studies vom January 2026, https://www.csis.org/analysis/greenland-rare-earths-and-arctic-security

[6] Rasmus Mølgaard Mariager und Peter Fibiger Bang: „The Great Game of the Arctic, Denmark, Greenland and the US Empire“, in: European Policy Center Discussion Paper vom 12.02.2026, https://www.epc.eu/publication/the-great-game-of-the-arctic-denmark-greenland-and-the-us-empire/ 


Bildnachweis. English: Color map, made for Fortune magazine. Shows water and air routes, U.S. military missions and financial aid. Includes also political alignments of the world as of July 7, 1941. Public Domain.